Praktische Anleitung

Vereinsatlas einrichten und im Vereinsalltag nutzen.

Diese Anleitung führt vom ersten Kartenprojekt über den Import und die fachliche Prüfung bis zur Vor-Ort-Route. Arbeiten Sie die Kapitel der Reihe nach durch, wenn Ihr Verein neu beginnt. Für einen bestehenden Atlas können Sie direkt zum passenden Abschnitt springen.

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Auftrag, Rollen und Unterlagen vorbereiten

Beginnen Sie nicht mit dem vollständigen Wunschbild, sondern mit einem überprüfbaren ersten Zweck. Für viele Vereine eignet sich ein Orientierungsplan mit Parzellen und Wegen. Ein anderer guter Einstieg ist eine konkrete Wasserablesung. Dann ist sofort klar, welche Objekte und Verknüpfungen im ersten Kartenstand gebraucht werden und welche Unterlagen noch warten können.

Bestimmen Sie, wer den Plan bearbeitet und wer ihn vor einer Veröffentlichung ansieht. Beide brauchen die passenden Rechte im Verein. Der aktuelle Prüfweg erlaubt auch die eigene Prüfung des eingereichten Satzes; dann bestätigt dieselbe Person jeden Inhalt bewusst und ihre Entscheidung bleibt im Verlauf nachvollziehbar. Für wichtige Kartenstände ist ein zusätzlicher Blick durch eine zweite Person sinnvoll. Notieren Sie außerdem, wer über öffentliche oder verbandsbezogene Freigaben entscheidet.

  • Ein erster, klar abgegrenzter Einsatzzweck ist beschlossen.
  • Bearbeiter und prüfende Person stehen fest.
  • Lageplan, Parzellenliste und vorhandene Leitungsunterlagen sind gesammelt.
  • Quelle, Datum und vermutete Genauigkeit jeder Unterlage sind bekannt.
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Atlas einer Anlage zuordnen und Grunddaten festlegen

Jeder Atlas gehört zu einer konkreten Kleingartenanlage. Wählen Sie deshalb zuerst den richtigen Anlagenstandort und vergeben Sie einen Namen, der auch in einigen Jahren noch verständlich ist. Ein Name wie „Hauptanlage, Arbeitsstand 2026“ ist hilfreicher als „Neue Karte“. Beschreiben Sie den Zweck kurz und eindeutig.

Wenn Ihre Quelle Koordinaten enthält, legen Sie das passende Bezugssystem fest. Unterstützt werden ETRS89 mit UTM Zone 32N und 33N. Übernehmen Sie die Zone aus der Datenquelle. Ordnen Sie dem Kartenstand außerdem eine Genauigkeitsklasse zu: reine Orientierung, betriebliche Nutzung oder Vermessungsbezug. Diese Einordnung ist ein Hinweis für spätere Nutzer, kein Gütesiegel.

In der Ebenenliste blenden Sie den Grundplan über das Augensymbol aus oder wieder ein. So können Sie die eingezeichneten Objekte auch ohne den Plan im Hintergrund prüfen.

  • Die richtige Anlage ist ausgewählt.
  • Name und Zweck erklären den Kartenstand ohne Zusatzwissen.
  • Koordinatensystem und Zone stammen aus einer belastbaren Quelle.
  • Die Genauigkeitsklasse beschreibt die tatsächliche Datengrundlage.
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Vorhandenen Lageplan importieren, ausrichten und als Entwurf speichern

Öffnen Sie im Atlas den Bereich zum eigenen Plan und wählen Sie zuerst den richtigen Atlas aus. Für einen eingescannten oder gezeichneten Lageplan laden Sie JPG oder JPEG, PDF, PNG oder WebP hoch. Dateien dürfen bis zu 100 MB groß sein. Warten Sie, bis der angezeigte Uploadfortschritt abgeschlossen ist; anschließend wird die Datei geprüft. Das sind Rasterdateien: Sie zeigen ein Bild des Plans, enthalten aber keine einzeln bearbeitbaren Kartenobjekte. Für vorhandene Flächen, Linien und Punkte verwenden Sie GeoJSON, KML oder ein Shapefile als ZIP-Archiv. Das sind Vektordaten. Sie können als Kartenobjekte in Ebenen übernommen werden. Prüfen Sie vor dem Hochladen, ob die Datei zur richtigen Anlage gehört und keine unnötigen vertraulichen Randinformationen enthält.

GeoJSON und CRS84 liest der Vereinsatlas normalerweise als WGS 84. Wählen Sie UTM Zone 32N oder 33N nur, wenn die Datei tatsächlich UTM-Koordinaten enthält. Bei einem Shapefile hilft die PRJ-Datei im ZIP-Archiv. Fehlt sie oder ist sie unklar, wählen Sie das Bezugssystem anhand der Quellenunterlagen und starten Sie den Upload erneut. KML wird als WGS 84 eingelesen; dafür gibt es keine eigene Auswahl. Liegen Objekte sichtbar weit neben der Anlage, prüfen Sie zuerst Bezugssystem und Zone, korrigieren Sie die Auswahl und starten Sie den Import erneut.

Ein Bild oder PDF richten Sie mit Kontrollpunkten aus. Wählen Sie für jeden Punkt eine Stelle, die im Plan und in der Anlage eindeutig wiederzufinden ist, etwa eine Kreuzung, ein Gebäude oder einen bekannten Grenzpunkt. Verteilen Sie die Punkte über den gesamten Plan, nicht nur an einer Ecke. Speichern Sie die Kontrollpunkte und prüfen Sie die Lage an mehreren Stellen. Erst vollständig ausgerichtete Seiten stehen als angezeigte Planseite zur Wahl. Wählen Sie bewusst die Seite, die beim Öffnen des Atlas zuerst erscheinen soll.

Nach der Verarbeitung zeigt der Import erkannte Inhalte. Bei Vektordaten wählen Sie die passende Kartenebene und Objektart, bei gleichartigen Objekten auch gemeinsam. Warnungen und fehlende Zuordnungen sperren die Auswahl, bis Sie die Ursache geklärt haben. Wählen Sie nur Inhalte aus, die Sie übernehmen möchten, und speichern Sie sie mit Auswahl als Importentwurf speichern. Der sichtbare Atlas bleibt dabei unverändert. Öffnen Sie danach den Importentwurf, prüfen Sie Geometrien und Angaben und reichen Sie ihn erst dann zur Prüfung ein.

Läuft ein Import nicht weiter, aktualisieren Sie zunächst den Stand. Bei fehlgeschlagen oder abgebrochen wählen Sie Prüfung erneut starten, wenn die Quelldatei noch verfügbar ist. Fehlt sie, wählen Sie die Originaldatei erneut aus. Ist ein Import bereits veröffentlicht oder abgelehnt, ist sein bisheriger Änderungssatz nicht mehr bearbeitbar. Über Originaldatei erneut auswählenstarten Sie daraus einen frischen Importentwurf. Der bisherige Kartenstand bleibt dabei erhalten.

Einen eigenen offenen Importentwurf entfernen Sie in der Vorschau mit Importentwurf verwerfen. Prüfen Sie die Rückfrage und bestätigen Sie das vollständige Verwerfen. Dazu gehören auch die eigenen unveröffentlichten Grundpläne dieses Entwurfs. Danach können Sie mit der Originaldatei neu beginnen. Bei einem bereits abgelehnten, leeren Altentwurf steht diese Aktion ebenfalls bereit, sofern er noch einen eigenen unveröffentlichten Grundplan enthält. Veröffentlichte Kartenstände werden dadurch nicht entfernt.

  • Rasterdatei oder Vektordaten passen zum geplanten Zweck.
  • Bei Vektordaten stammen Bezugssystem und Zone aus der Quelle.
  • Rasterpläne haben gut verteilte, überprüfbare Kontrollpunkte.
  • Vektordaten sind einer Kartenebene und Objektart zugeordnet.
  • Die Vorschau wurde an Randlagen und in der Anlagenmitte geprüft.
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Ebenen, Objektarten und Geometrien ordnen

Ebenen halten den Atlas lesbar. Trennen Sie zum Beispiel Parzellen, Gebäude, Wege, Bäume, Wasser und Strom. Innerhalb einer Ebene beschreiben Objektarten, was ein Element bedeutet. Legen Sie vorher fest, ob eine Objektart als Punkt, Linie oder Fläche geführt wird. Ein Schieber ist meist ein Punkt, eine Leitung eine Linie und eine Parzelle eine Fläche.

Zeichnen Sie manuell nur auf einer passenden Zoomstufe. Prüfen Sie nach dem Speichern, ob Linien wirklich verbunden sind und Flächen keine ungewollten Lücken oder Überlagerungen besitzen. Verwenden Sie klare Namen und wenige, bedeutungsvolle Attribute. Zu viele freie Textfelder erschweren Suche und Auswertung später. Bei einer allgemeinen Objektart wählen Sie eine vorhandene passende Ebene aus. Melden sich ungültige Begrenzungen, korrigieren Sie zuerst die markierten Eckpunkte und speichern Sie den Entwurf erneut.

Die Karten-, Listen- und geteilte Ansicht beantworten unterschiedliche Fragen. Nutzen Sie die Karte für Lage und Nachbarschaft, die Liste für Vollständigkeit und Filter sowie die geteilte Ansicht für die fachliche Kontrolle eines Objekts. Häufig benötigte Kombinationen aus Ebenen und Filtern können als Ansicht gespeichert werden.

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Kartenobjekte mit Vereinsdaten verbinden

Eine gezeichnete Parzelle und der fachliche Parzellendatensatz erfüllen verschiedene Aufgaben. Verbinden Sie beide, statt Pächter, Nummern oder Flächen ein zweites Mal als freien Kartentext zu pflegen. Dasselbe Prinzip gilt für Zähler, Aufgaben, Dokumente, Bauanträge und weitere Fachvorgänge. Der Link schafft den Weg vom Ort zur Akte, ohne zwei Wahrheiten zu erzeugen.

Suchen Sie zunächst global nach Nummer, Name oder Objektart und prüfen Sie den gefundenen Datensatz. Kontrollieren Sie besonders bei ähnlichen Parzellennummern die Anlage und den fachlichen Kontext. Lösen Sie eine Verknüpfung, wenn sie falsch geworden ist, und stellen Sie die korrekte Verbindung in einem nachvollziehbaren Änderungssatz wieder her.

Soll eine gezeichnete Grenze die Parzellenfläche bestimmen, wählen Sie bei der Fachverknüpfung Als Begrenzung verwenden. Veröffentlichen Sie zuerst die Kartenänderung. Anschließend übernehmen Sie die geprüfte Fläche im Objekt über In Parzelle übernehmen in die Stammdaten. Dafür benötigen Sie das Recht „Parzellen bearbeiten“. Das Zeichnen oder Veröffentlichen allein ändert die gespeicherte Parzellenfläche nicht.

  • Fachliche Stammdaten werden nicht als Kartentext dupliziert.
  • Parzellen- und Zählerlinks wurden über Stichproben geprüft.
  • Aufgaben und Dokumente erhalten nur bei echtem Ortsbezug einen Kartenlink.
  • Gespeicherte Ansichten zeigen nur die für den Ablauf nötigen Ebenen.
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Wasser-, Strom- und andere Netze dokumentieren

Ein technisches Netz besteht aus Knoten, Leitungsstrecken und Anschlüssen. Erfassen Sie zuerst die eindeutig bekannten Knoten, zum Beispiel Einspeisungen, Abzweige oder Schieber. Verbinden Sie diese anschließend mit Strecken und ergänzen Sie Anschlüsse zu Parzellen oder technischen Objekten. Unbekannte Verläufe sollten als unsicher dokumentiert werden, nicht als scheinbar genaue Linie.

Die Netzanalyse kann zeigen, welche nachgelagerten Objekte von einem Abschnitt oder Knoten betroffen sein können. Das hilft bei einer Störung oder geplanten Abschaltung. Das Ergebnis ist jedoch nur so belastbar wie Topologie und Ausgangsdaten. Prüfen Sie daher offene Enden, unverbundene Linien und versehentliche Abzweige, bevor das Netz für betriebliche Entscheidungen verwendet wird.

Beispiel: Wasserabschnitt absperren

  1. 1. AusgangspunktDen betroffenen Schieber oder Leitungsabschnitt auf der Karte auswählen.
  2. 2. AuswirkungNachgelagerte Anschlüsse ermitteln und fachlich gegen die Unterlagen prüfen.
  3. 3. ArbeitWartungsroute, Zuständigkeit und benötigte Hinweise gezielt vorbereiten.
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Änderungssatz einreichen, prüfen und veröffentlichen

Jede fachliche Bearbeitung gehört in einen Änderungssatz. Geben Sie ihm einen verständlichen Anlass, etwa „Wasserleitung Nordweg nach Bestandsprüfung“. Bearbeiten Sie nur die dazugehörigen Objekte. Ein kleiner, klarer Satz lässt sich besser kontrollieren und bei einer Ablehnung leichter korrigieren als eine Sammlung verschiedener Baustellen.

Öffnen Sie anschließend Prüfung und Freigabeund wählen Sie den eingereichten Stand aus der Warteschlange. Prüfen Sie Warnhinweise, Änderungen und Auswirkungen. Ein importierter Grundplan ist ein eigener Prüfinhalt: Sehen Sie Vorschau, Ausrichtung und Bildgröße an. Bei PNG, JPEG und WebP wird Bestätigen nach einer erfolgreich geladenen Vorschau freigeschaltet. Bei anderen Dateiformaten öffnen Sie zuerst die Grundplandatei und bestätigen sie danach. Kontrollieren Sie außerdem, ob sie nach der Veröffentlichung als Hauptgrundplan oder weiterer Grundplan verfügbar sein wird.

Bestätigen Sie jeden Prüfinhalt einzeln. Erst wenn nichts mehr offen ist, wird Prüfung abschließen aktiv. Danach kann genau die prüfende Person den Kartenstand veröffentlichen. Dies macht den geprüften Stand im Atlas sichtbar. Über Veröffentlichten Atlas öffnen kehren Sie nach der Veröffentlichung direkt zum Atlas zurück. Soll der Stand nicht veröffentlicht werden, wählen Sie Mit Begründung ablehnen und schreiben Sie konkret auf, was vor einer neuen Einreichung korrigiert werden muss.

Die prüfende Person darf auch die Person sein, die den Satz erstellt oder eingereicht hat. Ihre Prüfung und Veröffentlichung werden im Verlauf festgehalten. Wenn der Kartenstand nach dem Prüfabschluss nicht mehr zum aktuellen Atlas passt, laden Sie die Prüfung neu und vergleichen Sie den Stand erneut. Einen veralteten Änderungssatz können Sie mit Begründung ablehnen; der aktuelle Kartenstand und neuere Entwürfe bleiben erhalten.

Bei Serverentwurf parallel geändert bleiben Ihre lokalen Eingaben geöffnet. Öffnen Sie den aktuellen Atlas zum Vergleich in einem weiteren Tab. Ein inzwischen veröffentlichter Kartenstand und ein parallel gespeicherter Entwurf sind unterschiedliche Konflikte: Folgen Sie dem jeweiligen Hinweis, bevor Sie erneut speichern.

Die Historie zeigt, welcher Stand wann und durch wen entstanden ist. Wenn eine frühere Fassung wiederhergestellt werden muss, behandeln Sie auch diese Wiederherstellung als bewussten Vorgang. Prüfen Sie vorher, welche späteren Links, Routen oder Freigaben davon betroffen sein könnten.

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Routen und Aufträge für die Anlage vorbereiten

Wählen Sie zuerst den Vorgang: Ablesung, Inspektion, Baum- oder Spielplatzkontrolle, Wartung, Dokumentzustellung oder Aufgabe. Danach legen Sie die Kartenobjekte als Stopps fest, prüfen die Reihenfolge und bestimmen den Zeitraum. Eine Route sollte an einem Arbeitstag realistisch zu bewältigen sein. Teilen Sie große Anlagen lieber in mehrere klare Aufträge.

Für die Freigabe einer Route gilt eine eigene Regel: Wer den Routenentwurf selbst bearbeitet hat, lässt ihn von einer zweiten berechtigten Person freigeben. Der Hinweis zeigt dies mit Freigabe durch zweite berechtigte Person erforderlich an. Öffnen Sie eine gespeicherte Route später erneut, prüfen Sie den geladenen Entwurf und seine Stopps vor der Veröffentlichung.

Eine Feldzuweisung begrenzt Karte, Ebenen, Zeitraum und Zuständigkeit. Geben Sie nur frei, was die beauftragte Person für den konkreten Auftrag braucht. Ergänzen Sie Hinweise zu Zugang, Gefahrenstellen oder benötigten Unterlagen. Rückmeldungen können Ergebnisse, Fotos oder einen neuen Problembericht enthalten.

Problemberichte gehören in die zentrale Bearbeitung, wenn vor Ort etwas nicht sofort gelöst werden kann. Beschreiben Sie Ort, Beobachtung und Dringlichkeit sachlich. Anhänge und Nachrichten halten die Klärung am Vorgang. Aus einem bestätigten Problem kann anschließend eine Aufgabe mit eigener Zuständigkeit entstehen.

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Offline-Paket laden, arbeiten und sicher synchronisieren

Bereiten Sie das Offline-Paket vor einer Begehung mit stabiler Verbindung vor. Es enthält den abgegrenzten Kartenausschnitt, die freigegebenen Ebenen und den gebundenen Auftrag. Prüfen Sie auf dem Gerät, ob Karte und Stopps vollständig sichtbar sind, bevor die Person die Anlage betritt. Ein Paket ist kein allgemeiner Export des Vereinsbestands.

Während der Offline-Arbeit werden Eingaben lokal vorgemerkt. Nach der Rückkehr synchronisiert die App die einzelnen Änderungen idempotent, damit ein erneuter Versuch denselben Vorgang nicht doppelt erzeugt. Bleibt ein Konflikt zurück, vergleichen Sie die Vor-Ort-Rückmeldung mit dem inzwischen veröffentlichten Stand und entscheiden dann, welche Information übernommen wird.

  • Paket und Route wurden vor Ort einmal geöffnet.
  • Gerät, Akku und benötigter Speicher sind geprüft.
  • Nach der Rückkehr wurde die Synchronisation vollständig abgeschlossen.
  • Offene Konflikte und Problemberichte haben eine zuständige Person.
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Einen geeigneten Kartenstand gezielt freigeben

Freigaben beginnen immer bei einem veröffentlichten Stand. Wählen Sie den Empfänger, den Zweck und nur die dafür vorgesehenen Ebenen. Eine Verbandsfreigabe und eine öffentliche Karte sind unterschiedliche Veröffentlichungen. Prüfen Sie Namen, Attribute und sichtbare Anhänge besonders sorgfältig auf personenbezogene oder betriebsinterne Angaben.

Die Sichtbarkeit in der Mitglieder-App stellen Sie separat in den Atlas-Einstellungen je Ebene ein. Meine Parzelle zeigt nur Objekte, die aktuell mit der eigenen Parzelle des Mitglieds verknüpft sind. Anlage gibt geeignete Objekte in der Anlagenkarte frei. Prüfen Sie vor Freigabe bestätigen, ob Sie den Empfängerkreis wirklich erweitern möchten: Bei einem veröffentlichten Stand wirkt die Änderung sofort. Sensible oder ausgeblendete Ebenen bleiben ausgeschlossen.

Der freigegebene Schnappschuss bleibt unverändert, auch wenn der interne Atlas später weiterbearbeitet wird. Das schafft einen nachvollziehbaren Stand für den benannten Zweck. Wenn der Inhalt nicht mehr gezeigt werden soll, widerrufen Sie die Freigabe. Für einen aktualisierten Stand erstellen Sie nach der nächsten Prüfung einen neuen Schnappschuss.

  • Nur ein veröffentlichter und fachlich geprüfter Stand wird verwendet.
  • Empfänger, Zweck und sichtbare Ebenen sind ausdrücklich festgelegt.
  • Personenbezogene und interne Attribute wurden ausgeschlossen.
  • Für Widerruf und spätere Aktualisierung ist eine Person zuständig.

Fehlerbilder schnell eingrenzen.

Der Plan liegt deutlich versetzt

Bei Vektordaten Bezugssystem und UTM-Zone gegen die Quelle prüfen. Bei Bild oder PDF Kontrollpunkte über den ganzen Plan verteilen und die Ausrichtung erneut speichern. Nicht durch manuelles Verschieben kaschieren.

Objekte fehlen nach dem Import

Vorschau und Auswahl prüfen. Bei Vektordaten kontrollieren, ob die passende Kartenebene und Objektart gewählt wurden. Lesen Sie Warnungen und fehlende Zuordnungen, bevor Sie den Importentwurf speichern.

Eine Leitung wird bei der Auswirkung nicht erreicht

Knoten, Streckenenden und Anschlüsse auf echte geometrische und fachliche Verbindung prüfen.

Der Änderungssatz lässt sich nicht veröffentlichen

Prüfen, ob der Satz eingereicht ist, jeder Prüfinhalt einzeln bestätigt wurde und die Person veröffentlicht, die die Prüfung abgeschlossen hat. Bei Grundplänen muss die Vorschau geladen oder die geschützte Datei geöffnet worden sein.

Die Offline-Rückmeldung bleibt im Konflikt

Zwischenzeitliche Änderungen am Kartenstand oder Vorgang vergleichen und den Konflikt bewusst auflösen.

Eine Freigabe zeigt nicht den aktuellen Entwurf

Freigaben verwenden bewusst einen veröffentlichten Schnappschuss. Erst prüfen, veröffentlichen und danach neu freigeben.

Häufige Fragen zur Einrichtung.

Welche Unterlagen sollte der Verein vor der Einrichtung sammeln?

Hilfreich sind der aktuell verwendete Lageplan, eine Liste der Parzellen, vorhandene Leitungsunterlagen und eine kurze Entscheidung darüber, wofür der erste Kartenstand gebraucht wird. Beginnen Sie mit einem klaren Zweck, zum Beispiel Parzellenorientierung oder einer Wasserablesung. Weitere Ebenen können später ergänzt werden.

Welches Koordinatensystem wähle ich?

GeoJSON und CRS84 liest der Vereinsatlas normalerweise als WGS 84. Wählen Sie eine UTM-Zone nur, wenn die Datei tatsächlich UTM-Koordinaten enthält. Bei einem Shapefile hilft die PRJ-Datei im ZIP-Archiv. Fehlt sie oder ist sie unklar, wählen Sie das Bezugssystem anhand der Quellenunterlagen. Raten Sie nicht: Ein falsches Bezugssystem verschiebt den gesamten Plan.

Kann ich einen eingescannten Papierplan verwenden?

Ja. PDF- und Bildpläne können als Grundlage dienen. Damit der Plan an der richtigen Stelle liegt, setzen Sie Kontrollpunkte auf eindeutig bekannten Positionen und prüfen anschließend die Kalibrierung. Ein unscharfer oder verzerrter Scan bleibt eine Orientierungshilfe und wird durch die Kalibrierung nicht automatisch zu einer Vermessungsunterlage.

Was geschieht bei einem großen Import?

Der Import wird als Auftrag verarbeitet. Bei einem fehlgeschlagenen oder abgebrochenen Auftrag können Sie die Prüfung erneut starten, solange die Quelldatei verfügbar ist. Fehlt sie, wählen Sie die Originaldatei erneut aus. Vor dem Speichern prüfen Sie Vorschau, Zuordnungen und Hinweise. Der veröffentlichte Kartenstand bleibt bis zur späteren Veröffentlichung unverändert.

Darf dieselbe Person bearbeiten und veröffentlichen?

Ja. Auch die Person, die den Änderungssatz erstellt oder eingereicht hat, kann ihn prüfen und anschließend veröffentlichen, wenn sie dazu berechtigt ist. Sie muss trotzdem jeden Prüfinhalt einzeln bestätigen; die Prüfung und Veröffentlichung werden im Verlauf festgehalten. Wenn möglich, sollte eine zweite Person wichtige Kartenstände zusätzlich ansehen.

Welche Aufgaben lassen sich als Route vorbereiten?

Dazu gehören Zählerablesungen, allgemeine Inspektionen, Baum- und Spielplatzkontrollen, Wartungsarbeiten, Dokumentzustellungen und einzelne Aufgaben. Der Verein legt Stopps, Reihenfolge, Zeitraum und Zuständigkeit fest. Die beauftragte Person erhält nur den Ausschnitt und die Daten, die für den Auftrag vorgesehen sind.

Was passiert bei einem Offline-Konflikt?

Wenn sich der zugrunde liegende Kartenstand oder ein betroffener Vorgang während der Offline-Arbeit verändert hat, wird die Rückmeldung nicht still über die neuere Fassung geschrieben. Der Konflikt bleibt sichtbar und muss von einer berechtigten Person geprüft und bewusst aufgelöst werden.

Kann eine öffentliche Karte später zurückgezogen werden?

Ja. Eine öffentliche oder für einen Verband bestimmte Freigabe kann widerrufen werden. Die Freigabe basiert auf einem unveränderlichen Schnappschuss ausgewählter Ebenen. Interne Entwürfe, spätere Änderungen und nicht ausgewählte Ebenen werden dadurch nicht automatisch öffentlich.

Ersetzt der Vereinsatlas Kataster- oder Leitungsunterlagen?

Nein. Der Vereinsatlas ist ein Arbeitsmittel des Vereins. Auch bei genau eingemessenen Daten ersetzt er weder einen amtlichen Katasterauszug noch den für Erdarbeiten oder andere Maßnahmen maßgeblichen Leitungsnachweis. Halten Sie Quelle, Genauigkeit und Zweck jeder Grundlage nachvollziehbar fest.

Richten Sie den ersten Kartenstand selbst ein.

Starten Sie mit einem vorhandenen Lageplan und einer konkreten Aufgabe, etwa einer Ableseroute. Die Anleitung führt Sie durch Import, Prüfung und Veröffentlichung. Weitere Ebenen können Sie später ergänzen.

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