Vorab prüfen
Der schreibfreie Testlauf prüft Zeitraum, Pachtart, Mitglieder und Flächen. Dabei entstehen noch keine Abrechnungen oder Entwürfe.
Jahresabrechnung
Beiträge, Pacht, Umlagen und der Verbrauch für Wasser und Strom landen am Jahresende in einer Rechnung je Mitglied. Wer diese Zahlen aus vielen Zetteln und Tabellen zusammensuchen muss, verliert Zeit und Übersicht. Laubenmeister bringt Positionen, Rechnungsversand und offene Posten an einen Ort.
Kurze Antwort
Der Vorstand startet mit einer schreibfreien Vorab-Prüfung. Sie zeigt, welche Mitglieder, Flächen und geschätzten Beträge für den gewählten Zeitraum berücksichtigt werden. Erst ein eigener Erstellen-Schritt legt Jahresabrechnungsentwürfe an. Rechnungen folgen nach Prüfung und Genehmigung. Beschluss und fachliche Freigabe bleiben beim Verein.
Ausgangslage
In vielen Kleingartenvereinen ist die Jahresabrechnung die größte Kassenaufgabe des Jahres. Sie führt zusammen, was über die Monate verteilt entstanden ist: der Mitgliedsbeitrag, die Pacht je Quadratmeter, beschlossene Umlagen und der Verbrauch von Wasser und Strom. Kommt eine Sonderforderung dazu oder wechselt ein Pächter, wird die Rechnung schnell unübersichtlich.
Wenn diese Zahlen in getrennten Listen liegen, muss jemand sie von Hand abtippen und zusammenrechnen. Fehler fallen dann oft erst auf, wenn ein Mitglied nachfragt. Genau hier hilft es, Beiträge, Verbrauch und Buchhaltung von Anfang an im selben Zusammenhang zu führen, damit die Abrechnung am Ende nur noch zusammengesetzt und geprüft werden muss.
Laubenmeister bildet diesen Ablauf im Beitrags-, Versorgungs- und Buchhaltungsbereich ab. Die Software rechnet nicht am Verein vorbei. Sie sammelt die Positionen, schlägt eine Rechnung vor und hält fest, was bereits bezahlt ist. Ob eine Umlage beschlossen und ein Betrag richtig ist, entscheidet weiterhin der Vorstand.
Ablauf
Eine gute Jahresabrechnung trennt Beiträge, Verbrauch und Versand nicht künstlich. Der folgende Ablauf zeigt, wie der Vorstand die Abrechnung Schritt für Schritt vorbereitet.
Der schreibfreie Testlauf prüft Zeitraum, Pachtart, Mitglieder und Flächen. Dabei entstehen noch keine Abrechnungen oder Entwürfe.
Mitgliedsbeiträge, Pacht, Umlagen und bereits geprüfte Verbrauchskosten werden je Mitglied und Parzelle zusammengestellt.
Titel, Einleitungstext und Zahlungsziel der Abrechnung lassen sich je Vorlage einstellen, damit der Brief zum Verein passt.
Nach der Genehmigung werden Rechnungen als Entwurf angelegt. Sie können vor dem Versand noch einmal kontrolliert werden.
Zahlungen aus Kasse, Bankabgleich und direkter Buchung sowie verrechnete Guthaben ergeben den ausgeglichenen und den offenen Betrag.
Prüfpfad für Vorstände
Die Vorab-Prüfung liest die vorhandenen Vereinsdaten für den ausgewählten Zeitraum. Sie legt noch keine Jahresabrechnung, Rechnung oder Entwurfsrechnung an.
Abrechnungsjahr, Beginn und Ende bestimmen, welche Pachtzeiten und Daten in die Prüfung einbezogen werden.
Angezeigt werden Pachtart, abrechenbare Mitglieder, Gesamtfläche, geschätzter Nettobetrag und, falls vorhanden, Parkplätze mit ihrer Schätzung.
Fehlende Flächen und fehlende zeitliche Überschneidungen werden getrennt aufgeführt. Nach einer Korrektur kann der Vorstand die Prüfung erneut starten.
Erst der eigene Erstellen-Schritt legt Entwürfe an. Ein unauffälliges Prüfergebnis ersetzt weder den Beschluss noch die inhaltliche Kontrolle durch Vorstand und Kasse.

Produktbezug
Die Funktionen sind auf die tägliche Vereinsverwaltung ausgerichtet. Beiträge, Versorgung und Buchhaltung stehen im selben fachlichen Zusammenhang, damit die Abrechnung nicht aus getrennten Tabellen entstehen muss. Die folgenden Punkte bleiben bewusst nachprüfbar.
Die Vorab-Prüfung zeigt Zeitraum, Pachtart, abrechenbare Mitglieder, Gesamtfläche und den geschätzten Nettobetrag.
Vorhandene Parkplätze werden mit Anzahl und geschätztem Nettobetrag ausgewiesen.
Fehlende Flächen und Mitglieder ohne zeitliche Überschneidung im gewählten Zeitraum erscheinen als eigene Hinweise.
Der Prüflauf speichert keine Jahresabrechnungen, Rechnungen oder Entwürfe. Entwürfe entstehen erst beim anschließenden Erstellen.
Abrechnungsvorlagen tragen Titel, Einleitungstext und ein einstellbares Zahlungsziel, vereinsweit oder je Vorlage.
Zahlungsstand
Der bezahlte Betrag steht nicht als einzelne Zahl an der Rechnung. Laubenmeister leitet ihn aus den zugehörigen Zahlungswegen und aus aktiven Guthabenverrechnungen ab.
Ein zur Rechnungsnummer erfasster Zahlungseingang im Kassenbuch wird dem bezahlten Betrag zugerechnet.
Ein zugeordneter Bankumsatz zählt zur Rechnung. Bei einer Aufteilung wird nur der gebuchte Anteil berücksichtigt.
Eine abgeschlossene Einnahme, die direkt an der Rechnung erfasst wurde, fließt ebenfalls in den Zahlungsstand ein.
Ein aktiv verrechnetes Guthaben mindert den offenen Betrag, wird aber getrennt vom tatsächlichen Geldeingang geführt.
Geht nur ein Teilbetrag ein, wird dieser angerechnet und der Rest bleibt offen. Ein Guthaben kann den offenen Betrag ebenfalls mindern, ist aber kein neuer Geldeingang. Die Anzeige unterstützt Kasse und Mahnwesen. Sie ist keine rechtliche oder steuerliche Vollständigkeitsbestätigung.
Vereinsbeispiele
Flächen, Pachtzeiten und Zahlungseingänge verändern die Abrechnung auf unterschiedliche Weise. Diese Fälle bleiben in Laubenmeister getrennt nachvollziehbar.
Die Vorab-Prüfung nennt das betroffene Mitglied und die Parzelle. Der Vorstand kann die Fläche nachtragen und den Prüflauf erneut starten, bevor ein Entwurf entsteht.
Der Mitgliedsbeitrag fällt einmal an. Bei flächenbezogener Pacht werden die zugeordneten Parzellenflächen für den gewählten Zeitraum berücksichtigt.
Fehlt die zeitliche Überschneidung zwischen Pachtzeit und Abrechnungszeitraum, weist die Prüfung den Datensatz aus. Verbrauchswerte werden zuvor im Versorgungsbereich geprüft.
Eine Teilzahlung mindert den offenen Betrag. Der verbleibende Rest bleibt sichtbar und kann später bezahlt, mit Guthaben verrechnet oder im Mahnwesen berücksichtigt werden.
Klare Zuständigkeit
Der Einstieg liegt in der Beitragsverwaltung. Dort werden Mitgliedsbeiträge, Pacht und weitere Forderungen je Mitglied mit Fälligkeit und Zahlungsstatus geführt. Diese Positionen bilden die Grundlage jeder Abrechnung.
Sobald abgerechnet wird, kommt die Buchhaltung ins Spiel. Sie pflegt Abrechnungsvorlagen mit Titel, Text und Zahlungsziel, ordnet Zahlungen zu und hält offene Restbeträge nach. Den vollständigen Ablauf zeigt die Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Jahresabrechnung.
Zähler, Ablesungen, Verbrauch und Verteilung gehören zur Wasserabrechnung im Kleingartenverein. Die Jahresabrechnung beginnt mit den dort geprüften und übernommenen Beträgen. Sie verändert weder Zählerstände noch die vorausgehende Verbrauchsverteilung.
Wer Laubenmeister zuerst einordnen möchte, findet auf der Startseite den Produktüberblick. Auf der Seite Kosten & Umfang steht, dass Laubenmeister für Kleingartenvereine kostenfrei nutzbar ist.
FAQ
Der Vorstand startet zuerst die schreibfreie Vorab-Prüfung für den gewünschten Zeitraum. Danach prüft er Pachtart, abrechenbare Mitglieder, Flächen, geschätzte Beträge und auffällige Datensätze. Erst mit dem anschließenden Erstellen entstehen Abrechnungsentwürfe. Beiträge, Pacht, Umlagen und bereits geprüfte Verbrauchskosten werden anschließend als Rechnungspositionen verwendet. Fachliche Prüfung und Beschluss bleiben bei Vorstand und Kasse.
Nein. Die Vorab-Prüfung liest die vorhandenen Vereinsdaten für den gewählten Zeitraum und zeigt ihr Ergebnis an. Sie speichert weder Jahresabrechnungen noch Rechnungen oder Entwürfe. Entwürfe werden erst angelegt, wenn der Vorstand die Jahresabrechnung ausdrücklich erstellt.
Zähler, Ablesungen, Verbrauch und Kostenverteilung gehören in den Versorgungsbereich. Die Jahresabrechnung beginnt erst mit den dort geprüften und übernommenen Beträgen. Sie werden anschließend als eigene Positionen verwendet. Wie die Werte entstehen, zeigt die Seite zur Wasserabrechnung im Kleingartenverein.
Ein Pauschalbetrag wie der Mitgliedsbeitrag wird standardmäßig einmal je Mitglied berechnet. Für Doppel- oder Mehrfachpacht lässt sich pro Position einstellen, dass der Betrag je Parzelle angesetzt wird. Ein Mitglied mit zwei Parzellen zahlt die Position dann zweimal. Diese Einstellung ist freiwillig und im Auslieferungszustand ausgeschaltet.
Ja. Titel, Einleitungstext und Zahlungsziel lassen sich in der Abrechnungsvorlage pflegen, vereinsweit oder je Vorlage. So passt der Brief zur Ansprache des Vereins, statt in der Software fest hinterlegt zu sein.
Der Zahlungsstand wird aus vier Quellen gebildet: Kassenbuch, zugeordneter Bankumsatz, direkt an der Rechnung erfasste abgeschlossene Zahlung und aktive Guthabenverrechnung. Bei einer Teilzahlung bleibt der Restbetrag offen. Diese Übersicht ist eine Arbeitshilfe für Kasse und Mahnwesen, keine rechtliche oder steuerliche Vollständigkeitsprüfung.
Nein. Laubenmeister ist für Kleingartenvereine dauerhaft kostenfrei nutzbar. Die Jahresabrechnung gehört dazu und ist kein eigenes Modul mit Einrichtungsgebühr. Alle Vereinsbereiche sind enthalten. Die Einzelheiten stehen auf der Seite Kosten & Umfang.
Nächster Schritt
Laubenmeister ist für Vorstände gebaut, die Mitglieder, Beiträge, Versorgung und Finanzen zusammen verwalten müssen. Richten Sie den Vereinsbereich ein, um Positionen vorzubereiten und den schreibfreien Prüflauf zu nutzen. Laubenmeister ist für Kleingartenvereine dauerhaft kostenfrei nutzbar.